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Glossar

Häufige Begriffe in der Raumgestaltung


Bahnenware

Bei Bahnenware handelt es sich um einen Teppichboden, der auf Rollen geliefert wird und der vor Ort auf die benötigte Größe zugeschnitten wird.  Die einzelnen Bahnen werden dann nebeneinander verlegt.

Deckschicht, Nutzschicht

Beizeichnet bei Mehrschichtparkett die oberste Holzlage (wie z.B. Eiche), die mit einer Trägerschicht verbunden ist. Die Deckschicht variiert je nach Hersteller und Parkett zwischen ca. 2,5 und 6 mm. Dementsprechend lässt sich die Deckschicht unterschiedlich oft abschleifen.

Fasung

Die Fase bezeichnet beim Parkett ein Abschrägen der Kanten um einige Millimeter. Diese abgeschrägten Kanten betonen das Format der Diele und leiten das Licht.

Fertigparkett

Wenn die Parkettstäbe verlegefertig direkt aus dem Werk kommen, wird dies als Fertigparkett bezeichnet. Verarbeitungsschritte wie Bürsten oder Hobeln, sowie die Oberflächenbehandlung des Parketts, wie Ölen oder Versiegeln, wurden also bereits vorgenommen und stellen sicher, dass der Verlegeprozess des Parketts möglichst sauber und unkompliziert abläuft.

Fischgrät Parkett

Dank der zeitlosen Eleganz, wird Fischgrätparkett immer wieder gern gewählt, ganz egal, ob in einem alten Ballsaal oder in einer modernen Wohnung. Hierbei werden die Parkettstäbe im 90°-Winkel zueinander verlegt, so dass das charakteristische Muster mit V-Fuge entsteht. Das Fischgrätmuster kommt besonders auf großen Freiflächen gut zur Geltung.

Flachteppich

Bei Teppichböden wird grundsätzlich zwischen Flachteppichen und Polteppichen unterschieden. Im Vergleich zu den Polteppichen ist bei den Flachteppichen die Trägerschicht mit der Nutzschicht identisch. So z.B. bei Kokos, Sisal oder Nadelvlies.

Flor

Die Nutzschicht textiler Bodenbeläge wird als Flor oder Pol bezeichnet.

Florhöhe

Als Flor bzw. Pol wird die durch Garnfäden gebildete Oberfläche von Teppichböden bezeichnet. Es wird zwischen Hochflorteppiche und Niederflorteppiche unterschieden. Hochflorteppiche besitzen eine weichere Oberfläche, da sie längere Garnfäden besitzen, während hingegen bei Niederflorteppichen der Flor nicht so hoch ist, was die Niederflorteppiche in der Regel strapazierfähiger macht.

Parkett gealtert

Bei gealtertem Parkett handelt es sich um Parkettstäbe, die im Werk neu hergestellt werden und anschließend mit den verschiedensten Werkzeugen bearbeitet werden. So werden z.B. Druckstellen oder Kanten zugefügt, oder auch verschiedene Pigmentschichten übereinander gelegt. So erhält jeder Parkettstab einen seigenen Charakter, als wäre er schon jahrzehntealt.

Parkett gebürstet

Bürsten ist ein Prozess der Parkettverarbeitung. Hierbei  wird der typische Holzcharakter durch das Herausbürsten des Weichholzanteils an der Oberfäche unterstützt und hebt somit die Holzstruktur hervor.

Parkett gehobelt

Für einen besonders rustikalen Effekt im Chalet-Stil werden verschiedene Werkzeuge zum Hobeln und Schleifen eingesetzt. Hiermit wird die erst glatte Holzoberfläche des Parketts solange bearbeitet, bis die Oberfläche in Längsrichtung gewellt ist.  Besonders bemerkbar macht sich die gehobelte Oberfläche beim Barfußbegehen und bei schrägem Lichteinfall.

Parkett geräuchert

Neben dem Färben ist das Räuchern eine Variante der Oberflächenbehandlungen von Holzfußböden. Dabei nimmt Das Holz (z.B. Eiche) eine dunklere Farbe an. Diese Verfärbung dringt je nach Behandlungsdauer bis zu 6mm tief in das Holz ein.

Teppichboden getuftet

Aus dem Englischen von tuft = Büschel. Das Tuftingverfahren ist eines der häufigsten Herstellungsverfahren von Teppichböden. Hierbei wird ein Polfaden in einen textilen Träger eingenäht, welcher aus Faserwerkstoffen besteht. Der Träger wird dann mit einem Zweitrücken verbunden, um das Garn zu schützen, sowie auch den Gehkomfort zu erhöhen. Unterschieden wird zwischen Schlingpol- sowie Schnittpolteppiche.

Hirnholz, Parkettpflaster

Anders als bei klassischem Mehrschicht- oder Massivparkett, bildet der Querschnitt des Holzstammes die Nutzfläche. Markantes Merkmal hierfür sind die oft sichbaren Jahresringe. Für einen besonders robusten und widerstandsfähigen Boden eignet sich Hirnholz in Form von Parkettpflaster besonders gut, da die vertikale Faserrichtung für Stabilität sorgt.

Industrieparkett

Eine Form von Massivparkett, bei dem Mosaikstäbchen hochkant aneinandergereiht werden. Durch die erhöhte Aufbauhöhe entsteht ein sehr robuster und widerstandsfähiger Boden, der gerne auch bei Gewerbeflächen eingesetzt wird.

Kitt Parkett

Kitt wird zum Verschließen von Astlöchern und kleinen Rissen im Holz verwendet. Kitt ist in verschiedenen Farbvariationen erhältlich und kann dem Holzton angepasst werden oder bewusst als Kontrast eingesetzt werden. Bei Fertigparkett wird das Holz bereits im Werk verkittet, so dass es ohne Nachbearbeiten verlegt werden kann.

Massivparkett

Im Vergleich zu Mehrschichtparkett besteht Massivparkett aus nur einer Holzsorte und nur einer Schicht. Massivparkett ist sowohl als Mosaikparkett, Industrieparkett, als auch als Stabparkett erhältlich. Die Idee, Massivparkett könne beliebig oft abgeschliffen werden, kann so leider nicht bestätigt werden. Denn die Parkettstäbe werden meist durch eine Nut- und Federverbindung verlegt. Oberhalb dieser Verbindung muss mindestens 2 mm Holz vorhanden sein, um Schäden an der Verbindung zu vermeiden.

Parkett matt versiegelt

Wie bei der versiegelten Oberfläche handelt es sich hierbei um eine mehrfach aufgetragene hauchdünne Lackschicht für eine gleichmässige Oberfläche. Jedoch ist sie in der Optik deutlich matter als die versiegelte Variante. Somit hat man die Möglichkeit, die Widerstandsfähigkeit einer versiegelten Oberfläche mit der matten Optik eines geölten Bodens zu kombinieren.

Mehrschichtparkett

Bei Mehrschichtparkett handelt es sich entweder um 2- oder 3-Schicht Parkett. Bei beiden Varianten wird die obere Decklage (z.B. Eiche) mit einer Trägerschicht orthogonal verleimt. Diese besteht meistens aus Nadelholz. Mehrschichtparkett bietet im Vergleich zu Massivparkett einige Vorteile, denn bei sich ändernder Luftfeuchtigkeit, sowie Raumtemperatur, stabilisiert die untere Trägerschicht das Parkett. Somit kann die Decklage weniger quellen und schwinden. Zudem ist der Einsatz von Nadelholz als Trägerschicht die ökologischere Option, da dies schneller nachwächst.

modularer Bodenbelag

Ein modularer Bodenbelag besteht aus einzelnen Belagsplatten, sogenannten Modulen, die zusammengefügt zu einer Gesamtfläche werden. Durch die einzelnen Elemente ergeben sich viele verschiedene Möglichkeiten der Verlegemuster. Zudem lassen sich durch Material- oder Farbwechsel aufeinander abgestimmter Modulen große Flächen in Teilbereiche zonieren.

Parkett naturgeölt

Bezüglich Schutz der Parkettoberfläche gibt es zwei grundsätzliche Arten der Oberflächenbehandlung. Bei einer geölten Oberfläche wird das Holz mit natürlichen Ölen behandelt, die einziehen und den Boden so von innen heraus schützen. Die geölte Oberfläche hat eine etwas natürlichere Haptik und ist matter als eine versiegelte Oberfläche. Im Vergleich zur versiegelten Variante ist es bei der geölten Oberfläche möglich, kleine Kratzer punktuell auszubessern.

Parkett Nut- und Federverbindung

Die Nut- und Federverbindung bezeichnet eine Steckverbindung von Parkettstäben, die verklebt verlegt werden. Somit können sich die Stäbe nicht mehr in der Höhe verschieben. Bei der Nut handelt es sich um eine meist rechtwinklig ausgefräste Vertiefung an mindestens einer Parkettstabseite. Das Gegenstück dazu bildet die Feder, die sich passgenau mit der Nut verbinden lässt.

Parkett - Sortierung - lebhaft - ruhig

Die Sortierung des Parketts sagt aus, wie ruhig oder lebhaft die Oberfläche optisch wirkt. Parkett mit keinen oder nur wenigen kleinen Ästen und kaum Farbspiel bezeichnet man als ruhig, während Parektt mit größeren markanteren Ästen und Farbspiel als lebhafte, charaktervolle Sortierung gilt. Dazwischen gibt es natürlich noch sehr viele Zwischenvarianten, je nach persönlicher Präferenz.

Polfaden

Der Polfaden ist der Faden, aus dem die Polschicht, also die Nutzschicht, des Teppichs hergestellt wird.

Polteppich

Polteppiche zählen zu den textilen Bodenbelägen. Sie besitzen eine Polschicht, auch bekannt als Florschicht. Diese stellt die Nutschicht des Bodenbelags dar und ist im Gegensatz zu Flachteppichen mit einer Trägerschicht verbunden.

Parkett Quellen - Schwinden

Unter Quellen versteht man beim Parkett die Zunahme des Holzvolumens durch einen erhöhten Feuchtigkeitsgehalt. Im Gegensatz dazu steht das Schwinden, wenn Feuchtigkeit dem Holz entzogen wird und das Holzvolumen sich dadurch verringert.

Schlingenqualität

Im Gegensatz zum Schnittpol werden beim Schlingenpol die Garnfäden an der Oberfläche des Teppichbodens nicht aufgeschnitten. Solche Teppichböden sind sehr strapazierfähig und unempfindlich. Schlingenpol eignet sich daher bestens für Büroräume, Flure oder Kinderzimmer. Schlingenpol wird auch als Bouclé bezeichnet.

Schnittpol

Bei Schnittpol handelt es sich um einen Teppichboden, bei dem die Garnschlingen an der Oberfläche des Teppichs aufgeschnitten werden. Eine andere Bezeichnung für Schnittpol ist Velours. Die Oberfläche des Veloursteppichs ist meist kurzgeschnitten. Darüber hinaus liegen die einzelnen Garnfäden sehr dicht beieinander, wodurch der Teppich samtig und glatt wirkt. Für Wohnzimmer sind Veloursteppiche gut geeignet, da sie sehr edel wirken und eine hochwertige Optik besitzen.

Teppichfliesen s.a. modularer Bodenbelag

Ein Begriff, der mit vielen Vorurteilen behaftet ist. Doch durch die neusten Herstellungsverfahren lassen sich die Teppichfliesen nun problemlos verlegen, so dass auch keine Naht mehr sichtbar ist.

Teppichfliesen Skinny Planks

Bei den Skinny Planks handelt es sich um ein besonders schmales Format der Teppichfliese vom Hersteller Interface. Mit den Maßen 25 x 100 cm sind viele verschiedene Verlegevarianten möglich, wie z.B. auch Fischgrät. Zudem sind die Skinny Planks auf die anderen Formate von Interface abgestimmt, so dass alle Formate des modularen Bodenbelags frei kombinierbar sind.

Verschnitt

Da z.B. Parkettdielen versetzt zueinander verlegt werden, oder Teppich an aufsteigenden Bauteilen zurechtgeschnitten werden muss, fällt immer ein Verschnitt, also ein Materialrest, an, den man nicht mehr verlegen kann. Dieser Verschnitt wird je nach Raumgeometrie unterschiedlich berechnet.

Parkett versiegelt

Bezüglich Schutz der Parkettoberfläche gibt es zwei grundsätzliche Arten der Oberflächenbehandlung. Die eine Variante ist eine mehrfach aufgetragene hauchdünne Lackschicht für eine gleichmässige Oberfläche. Vorteil hierbei ist die Widerstandsfähigkeit der Oberfläche. Jedoch lassen sich Kratzer nicht so leicht ausbessern wie z.B. bei der gölten Oberfläche.

Parkett weißpigmentiert

Bei einer geölten Oberfläche von Parkett ist es möglich, vor dem Auftrag dem Öl verschiedene Pigmente beizumischen, wie etwa weiße Pigmente. Dabei schützt man das Holz genauso wie bei der naturgeölten Variante auch, hat aber auch die Möglichkeit, die Farbe des Holzes zu verändern. Oftmals wird Parkett direkt im Werk vom Hersteller weißgeölt und ist danach verlegefertig.

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